Horst P. Horst

14. August 1906
wird als Horst Paul Albert Bohrmann in Weißenfels geboren

Studium der Sinologie in Frankfurt am Main (ohne Abschluß)

arbeitet als Angestellter in einer Import/Exportfirma

Ende der 1920er Jahre
studiert Architektur an der Kunstgewerbeschule in Hamburg

1930
setzt seine Studien in Paris bei dem Architekten Le Corbusier fort

lernt den Chefphotographen der französischen Vogue, George Hoyningen-Huene, kennen und wird dessen Liebhaber und häufiges Modell

1931
in der französischen Vogue erscheint eine ganzseitige Anzeige mit seinem Photo eines Modells in schwarzem Samt

lernt in London den Photographen Cecil Beaton kennen, der ihn bittet, für die britische Ausgabe der Vogue zu arbeiten

30. März 1932
ihm gelingt sein Durchbruch als Photograph mit dem Erscheinen der ersten britischen Vogue-Ausgabe, für die er ein ganzseitiges Porträt der Tochter von Sir James Hamet Dunn, einem Kunstmäzen und Förderer des Surrealismus, photographiert

arbeitet in den folgenden Jahren für die britische Vogue in den Modezentren Paris, London, New York

1935
siedelte in die Vereinigten Staaten über

1942 - 1945
ist im Zweiten Weltkrieg Sergeant der US-Armee und erwirbt die amerikanische Staatsbürgerschaft

nimmt den Namen Horst P. Horst an

1947
bezieht sein Haus in Oyster Bay auf Long Island

1938
lernt den britischen Diplomaten Valentine Lawford (1911-1991) kennen, mit dem er bis zu seinem Lebensende zusammen lebt und der sein Biograph wird

das Paar adoptiert einen Sohn, Richard J. Horst

1977 nimmt er an der documenta 6 in Kassel teil

Horst P. Horst stirbt am 19. November 1999 in Palm Beach Gardens, Florida/USA.


Literatur

Thomas Osterkorn, Andreas Petzold, Horst P. Horst, Stern Spezial Fotografie, Band 24, 2001
Martin Kazmaier, Horst P. Horst. Photographien aus sechs Jahrzehnten, Schirmer/Mosel, 1995
Reinhold Misselbeck, Horst P. Horst, Art Forum & Horst Studio, New York, 1992
Valentine Lawford, Horst, Ausstellungskatalog für die Ausstellung über den Fotografen Horst P. Horst, Idea Books Edizioni
Valentine Lawford, Horst. His Work and His World, Alfred A. Knopf, 1983