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Wolfgang G. Schröter

 

7. Mai 1928
in Wolfen geboren

besucht die Oberschule in Bitterfeld

1947
macht sein Abitur

arbeitet als Praktikant In der Filmprüfstelle der AGFA-Filmfabrik Wolfen

1949
beginnt ein Studium am Institut für Farbenphotographie, der späteren Abteilung für Photographie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig

1953
macht sein Diplom

ab 1953
arbeitet freischaffend als Bildreporter und Photograph für die Zeitschrift Freie Welt

1959
reist nach China und Indien

ist Gründungsmitglied der Gruppe action fotografie; weitere Mitglieder sind F.O. Bernstein, Barbara Haller, Kurt Hartmann, Evelyn Richter, Günter Rössler, Gerhard Heyde, Karl-Heinz Müller, Volkmar Jäger, Rosel Jäger-Bock, Renate und Roger Rössing

ab 1964
arbeitet in der Werbeabteilung der Filmfabrik Wolfen

beschäftigt sich intensiv mit der Farbphotographie; fertigt lebensgroße Photogramme, Farbäquidensitogramme, Strobochromatogramme, Montagen für großformatige Diapositive auf Messen, Ausstellungen und für die Printmedien

Ende der 1960er Jahre
stellt erste Versuche mit elektronischer Photographie an

arbeitet mit Carl Zeiss Jena zusammen

ab 1966
hält Vorträge zur Geschichte und Ästhetik der Farbphotographie

ab 1972
ist Gastdozent für Angewandte Farbphotographie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig

hält Vorlesungen über „Bürgerliche“ Photographie an der Sektion Journalistik der Leipziger Universität

1989
organisiert hauptverantwortlich die große Ausstellung zum 150jährigen Jubiläum der Photographie im Ephraim-Palast in Berlin

1990
gründet zusammen mit Bertram Kober und Hans-Christian Schink die Bildagentur Punctum in Leipzig

1991
leitet die Werkstatt für Elektronische Medien an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig

1992
wird zum Professor für Medienkunst ernannt

Wolfgang G. Schröter lebt und arbeitet in Halle an der Saale.


Publikationen

Das große Color-Praktikum, Leipzig 1966
Hermann Walter. Fotografien von Leipzig“, Leipzig 1988