HELGA PARIS



1938
in Gollnow (Pommern) geboren

1956-1960
studiert an der Ingenieurschule für Bekleidung, Berlin, Fachrichtung Modegestaltung

1961
heiratet den Maler Ronald Paris

1962
Sohn Robert wird geboren

1964
Tochter Jenny wird geboren

1967
beginnt zu photographieren

1971-1980
photographiert Theateraufführungen in Ost-Berlin

1980er Jahre
portraitiert Künstler und Schriftsteller in Ost-Berlin

1974-1975
photographiert die Serien „Müllfahrer”, „Berliner Kneipen” und „Möbelträger”

1980
reist nach Rumänien, photographiert dort die Serie „Siebenbürgen”

1981
photographiert die Serie „Berliner Jugendliche”

1984
photographiert die Serie „Frauen im Bekleidungswerk Treff-Modelle”

1983-1985
photographiert die Serie „Häuser und Gesichter, Halle”

1993-1994
photographiert die Serie „Friedrichshain” / „Erinnerungen an Z.” (eine photographische Auseinandersetzung mit den Nachkriegsjahren ihrer Kindheit)

1995
photographiert die Serie „Veteranen” (russisch-jüdische Kriegsveteranen des 2. Weltkrieges)

1995-2008
es entstehen die photographischen Serien „Il Legionario”, „Podróż Polska”, „Peripherie als Ort”, "Berlin-Hellersdorf", „Mein Alex”

1996
wird Mitglied der Akademie der Künste in Berlin

1999-2009
lehrt Photographie an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft

2004
erhält von der Berlinischen Galerie den den Hannah Höch-Preis

2019
schenkt ihr gesamtes Negativ-Archiv der Akademie der Künste in Berlin

2019
erhält von der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) den Kulturpreis als „Hochverdiente Chronistin ihrer Zeit”

2019-2020
zeigt ihre Arbeiten in einer Retrospektive in der Akademie der Künste in Berlin

Helga Paris stirbt am 5. Februar 2024 in Berlin.


Literatur (Auswahl):

Elke Erb, „In Siebenbürgen”, 1982
Helga Schubert „Gesichter - Frauen in der DDR”, 1986
Jörg Kowalski/Dagmar Winkelhofer, „Diva in Grau - Häuser und Gesichter in Halle”, 1993
Ulrich Domröse, „Nichts ist so leicht, wie es scheint”, Berlinische Galerie, 1994
Ulrich Domröse/Jack Gelfort, "Peripherie als Ort”. Das Hellersdorf Projekt", 1999
Kirsten Weiss „Frauen bei der Arbeit - Women at Work”, 2022